Mein Herzenswunsch ist es, Sie auf Ihrem Weg zur Gesundheit zu begleiten

Unsere Seele ist die Ebene der Gefühle und unser Geist ist die Ebene der Gedanken. Gefühlswelt und Geisteshaltung werden durch all unsere Lebenserfahrungen geprägt. Traumata, Lebenskrisen und Schicksalsschläge können tiefe Spuren hinterlassen. So entwickelt jeder seinen ureigenen Blickwinkel auf das Leben und eigene Verhaltensweisen.

Seelenbalsam

Unsere Seele leidet oft unter vielen Belastungen, die das Leben mit sich bringt. Nicht verarbeitete Konflikte und Verletzungen aus der Vergangenheit, Ängste aller Art (Minderwertigkeitsgefühle, Angst nicht zu genügen Verlustängste, Versagensängste u.a.), Schuldgefühle, Trauer und viele andere Gefühle mehr können wie Tonnen auf ihr liegen. Die Bioenergie kann die Seele von diesen Belastungen sowie auch von karmischen Verknüpfungen sehr gut und nachhaltig befreien. Der Mensch kann durch die Arbeit an sich selbst in Form von Vergebung = Befriedung entscheidend dazu beitragen.

Angst lässt die Seele schmerzen

Das hat auch die Wissenschaft längst erkannt. Beispielsweise hat die anerkannte amerikanische Wissenschaftlerin, Barbara L. Frederickson, Professorin der Psychologie richtungsweisende Forschungsarbeiten, Experimente und Studien durchgeführt und schon im Jahr 1998 erkannt: Dankbarkeit öffnet Herz und Geist. Im Jahr 2009 hat sie diesen Zusammenhang in ihrem Buch „Die Macht der guten Gefühle” erklärt.

Ungelöste Konflikte machen krank!

Aus dem Blickwinkel der von Frederickson wesentlich mitentwickelten wissenschaftlichen „Positiven Psychologie” gibt es zehn positive Emotionen, darunter die Liebe, sowie vierundzwanzig Charakterstärken, zu denen die Dankbarkeit, Vergebung und Hoffnung gehören. Dankbarkeit steigert demnach das psychische Wohlbefinden, die Lebenszufriedenheit und Schlafqualität. Glücksgefühle und Wohlbefinden gehen wiederum einher mit besserer Gesundheit und längerer Lebensdauer.

Die Sichtweise von Viktor Philippi, dem Begründer der Bioenergetischen Meditation dazu ist: Dankbarkeit öffnet die Seele, Vergebung befreit die Seele, Annahme gibt der Seele Frieden.

Die Fachzeitschrift “Psychologie Heute” widmete im Jahr 2018 eine ganze Ausgabe (Heft 9) dem Thema Vergebung:

„Die Kraft des Verzeihens - Vergangene Kränkungen vergeben, befreit nach vorne schauen.”

Hieraus einige Zitate:

Seelenpflege durch Vergebung

Zwei übliche „Auswege“ aus Krisen machen nicht glücklich: Verdrängen oder Rache.

Verdrängen …
Wunden wollen sich nicht einfach nur schließen, nur weil man z.B. den Kontakt zu den Eltern abbricht. “Wenn wir Verletzungen verdrängen, können sie uns immer wieder ins Gedächtnis kommen und Beziehungen erschweren”, schreibt die Psychotherpeutin Verena Kast.

Rache…
Mehrere Studien beweisen: Rache verschafft einen kurzen Kick der Befriedigung, bringt aber langfristig wenig. In einer Studie waren beispielsweise diejenigen mit der Möglichkeit der Vergeltung für eine Ungerechtigkeit am Ende unzufriedener als die Vergleichsgruppe ohne Rache. Quelle: Kevin Carlsmith, Colgate-Universität, Hamilton.

„Rache ist süß, heißt es… doch sie macht das Leben bitter” sagt  Viktor Philippi

 

Verzeihen?

… ist eine Angelegenheit zwischen Menschen – hochkomplex und unglaublich spannend. Vor allem aber ist sie eines der wichtigsten Instrumente der Seelenpflege, über das wir verfügen.

Sie hilft uns dabei, das Leben leichter zu machen und nachweislich gesünder zu bleiben. Dies wurde viel zu lange in seiner Bedeutung unterschätzt. Leider verknüpfen viele Menschen die Vergebung mit religiösen Aspekten. Dabei ist sie einfach ein Akt der zwischenmenschlichen Liebe.

Es gibt auch folgendes großes Missverständnis: Viele Menschen betrachten die Verzeihung als Geschenk des Opfers an den Täter. Dies ist ein Verständnis, von dem vor allem der Täter profitiert.

Das Ziel des Verzeihen ist, einen Strich unter das Geschehene zu ziehen und Frieden zu schließen – in erster Linie für sich selbst. Es ist eine Art Selbstheilung. Es ist dabei nicht notwendig, einem anderen mitzuteilen, dass wir ihm vergeben oder verzeihen.
Es geht auch darum, die eigene Handlungsfähigkeit wiederzuentdecken. Die Mühe lohnt sich allemal: Wer verzeiht, entdeckt oft völlig neue Wege (…) Man hält das Steuer wieder selbst in der Hand. Man übernimmt Verantwortung für sein Wohlbefinden und fühlt sich mächtig, statt ohnmächtig.

Hierbei geht es nicht um ein „Herumwühlen” in den Gefühlen! Denn das würde noch längst nicht bedeuten, dass man seine Seele stärkt. Die Seele wird nur entlastet und darüber hinaus befreit durch die Dankbarkeit, Vergebung und Annahme.

Aufnahmen mit dem MRT zeigen: Das Gehirn leistet beim Verzeihen Schwerstarbeit.

Neue Forschungen zeigen: Es geht zunächst nicht um den Täter, sondern um die Person, die verzeiht.

Die Psychologie hätte bzgl. der Vergebung einiges geraderücken können – tat es aber nicht. Vielleicht weil sich jahrhundertelang eine andere Disziplin – eine höhere Instanz sozusagen – für das Vergeben zuständig erklärte: die Religion.

 

Die Heilige Schrift meint dazu, im Alten und im Neuen Testament:

Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken.             Jesaja 43, 25, Altes Testament

…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Das Vaterunser, Neues Testament